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Sehr geehrter Herr Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt,

in Deutschland wird den Ferkeln routinemäßig und ohne Betäubung der Schwanz entfernt, um Kannibalismus in den Schweineställen vorzubeugen. Doch das Kupieren der Schwänze verstößt gegen geltendes EU-Recht (EU-Richtlinie über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen 2008/120/EG) und auch gegen das deutsche Tierschutzgesetz (§6 Abs.1 Nr.3 Tierschutzgesetz). Inzwischen haben die Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein auf die immer stärker werdende Kritik der Öffentlichkeit an den Haltungsbedingungen der konventionellen Landwirtschaft reagiert und wollen absehbar das Schwanzkupieren beenden. Zwar haben Sie in Ihrer Tierwohl-Initiative von "verbindlicher Freiwilligkeit" gesprochen, doch wird Ihr gut gemeinter Appell an die Landwirtschaftsverbände nicht ausreichen, um diesen Verstoß gegen geltendes Recht wirklich zu beenden. Ich fordere Sie daher auf, das Kupieren der Schweineschwänze unverzüglich auf Bundesebene anzugehen und ein bundesweites Verbot zu erlassen, wie es in der Schweiz seit 2008 gilt und auch umgesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen